Nachklänge zur Gralsbotschaft 2

von Abdrushin


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Inhaltsverzeichnis


3. Allweisheit

Ich führe Euch mit meinem Wort zu Gott zurück, von dem Ihr Euch entfremden liesset nach und nach durch alle jene, die ihr Menschen wissen wollen über Gottes Weisheit stellten.

Und die, die noch durchdrungen sind von der Gewissheit der Allweisheit Gottes, die sich demütig beugen wollen jener grossen, liebevollen Führung, welche darin liegt durch Auswirkung der unumstösslichen Gesetze dieser Schöpfung, sie denken sich diese Allweisheit Gottes anders, als sie ist!

Sie stellen sich Gottweisheit viel zu menschlich vor, und daher viel zu klein, in viel zu enge Grenzen eingepresst! Mit bestem Wollen machen sie aus der Allweisheit nur ein irdisches Allwissensollen.

Aber all ihr gutes Denken ist dabei zu menschlich; sie begehen immer wieder diesen einen grossen Fehler, dass sie unter Gott und Göttlich einen Höhepunkt des Menschlichen sich vorzustellen suchen!

Sie kommen aus der Art des Menschlichen gar nicht heraus, sondern sie folgern aufsteigend nur von der eigenen Beschaffenheit gedacht, von dem menschlichen Boden ausgehend, vervollkommnet bis zu dem höchsten, idealsten Punkte einer gleichen Art. Bei ihrer Vorstellung von Gott verlassen sie trotz allem ihren eignen Boden nicht.

Auch wenn sie die Erwartung bis ins für sie ganz Unfassbare zu steigern suchen, bleibt doch alles immer in dem einen Denkungsschacht und kann daher selbst im Erahnenwollen niemals auch nur einen Schatten des Begriffes wahrer Gottesgrösse finden.

Nicht anders ist es beim Begriffe Göttlicher Allweisheit! Bei Eurem kühnsten Denken macht Ihr daraus nur ein kleinliches und irdisches Allwissen! Ihr wähnt, dass göttliche Allweisheit Euer Menschendenken und Empfinden „wissen“ soll. Dieser Begriff verlangt oder erwartet also von Göttlicher Weisheit unbegrenztes Eingehen und Einstellen auf das persönlichste und kleinste Denken eines jeden Einzelnen hier auf der Erde und in allen Welten! Ein Betreuen und Verstehen jedes kleinen Menschengeistes, und noch mehr: ein sich darum bekümmern!

Solches Wissen-sollen ist nicht Weisheit! Weisheit ist viel grösser, weit darüber stehend.

In der Weisheit liegt Vorsehung!

Vorsehung jedoch ist nicht gleichbedeutend mit Vorausschauen der Führung, wie es die Menschen unter „weiser Vorsehung“ so oft verstehen, das heisst, wie sie es denken. Auch hierin irren sie, weil sie in ihrem Menschendenken wiederum von unten aus für jede Grösse eine Steigerung sichvorstellen all dessen, was sie selbst als Menschen in sich tragen!

Auch in der besten Einstellung weichen sie nicht von der Gewohnheit ab und denken nicht daran, dass Gott und Göttliches ihnen ganz artfremd ist und alles Denken darüber nur Irrtümer ergeben muss, wenn sie als Grundlage dazu die Menschenart verwenden!

Und darin ruhet alles bisher Falsche, jeder Irrtum der Begriffe. Ganz ruhig kann man sagen, dass nicht einer der bisherigen Begriffe in dem Denken, Grübeln, Forschen darüber auch wirklich recht gewesen ist, sie haben sich in ihrer Menschen-Kleinlichkeit der eigentlichen Wahrheit niemals nahen können!

Vorsehung ist göttliches Wirken, sie liegt verankert in göttlicher Weisheit, der Allweisheit. Und die Allweisheit ist zur Tat geworden in den göttlichen Gesetzen dieser Schöpfung! Darin ruht sie, darin ruhet auch die Vorsehung und wirkt sich aus den Menschen gegenüber.

Denkt Euch also nicht, dass die Allweisheit Gottes Euere Gedanken kennen soll und wissen, wie es Euch irdisch ergeht. Das Wirken Gottes ist ganz anders, grösser und umfassender. Gott umspannt mit seinem Willen alles, erhält alles, fördert alles aus dem lebendigen Gesetz heraus, das jedem Einzelnen das bringt, was er verdient, das heisst, was er sich wob.

Nicht einer kann dabei den Folgen seines Tuns entgehen, sei es nun übel oder gut! Darin zeigt sich Allweisheit Gottes, die verbunden ist mit der Gerechtigkeit und Liebe! In dieser Schöpfung Wirken ist alles für den Menschen weise vorgesehen! Auch dass er sich richten muss!

Was Gottes Richter in dem Gottgerichte bringt, ist Auslösung der Urteile, die sich die Menschen selber fällen mussten nach dem Gottgesetz in weiser Vorsehung!

Der Richter bringt in diese Welt die Kraft der Auslösung, die in ihm ruht, er ist das lebende Gesetz, ist Gottes allheiliger Wille in Person: Imanuel!

Nun spricht die Menschheit sonderbarerweise schon seit Jahren von der Weltenwende, welche kommen soll, und darin hat sie einmal ausnahmsweise recht. Aber die Wende ist schon da! Die Menschheit stehet mitten in dem weltumfassenden Geschehen, das sie noch erwartet, und merkt es nicht, weil sie nicht will.

Wie immer denkt sie es sich anders und sie will nicht anerkennen, wie es wirklich ist. Dadurch versäumt sie aber für sich selbst die rechte Zeit eigenen Reifenkönnens und versagt. Versagt wie immer; denn noch niemals hat die Menschheit das erfüllt, was Gott von ihr erwarten kann, erwarten muss, wenn er sie länger noch in dieser Schöpfung lassen will.

Jetzt aber hat die Langmut Gottes nun ein Ende; denn in der Menschen Tun liegt eine derartige eigensinnige Beschränkung, die sich bei jeder Lichtbegebenheit immer in gleicher Weise wiederholt, liegt solch kindischer Eigensinn und lächerlicher Dünkel, dass die unverbesserliche Geistesfaulheit allzu deutlich daraus spricht und keine Hoffnung auf Errettungsmöglichkeiten übrig lässt.

Aus diesem Grunde ist es Gottes Wille, dass die Schöpfung nun gereinigt wird von allem derartigen Übel. Und dieser allheilige Wille bringt die Reinigung durch das Gericht im Ringschluss jeglicher Geschehen, allen Tuns!

Der Ringschluss wird herbeigezogen durch die Kraft des Lichtes, die auf Erden nun verankert ist und alles muss sich darin richten, muss sich läutern oder muss zu Grunde gehen, sinken in die furchtbare Zersetzung.

Es ist natürlich, schöpfungsgesetzmässig bedingt, dass alle üblen Eigenschaften jetzt zum Ende auch die stärksten Blüten treiben, ihre widerlichen Früchte bringen müssen, um sich dadurch an- und ineinander totzuleben! Zum Siedepunkt muss alles kommen in der Kraft des Lichtes! Aus dem Brodeln aber kann diesmal nur die gereifte Menschheit wiederum emporsteigen, die fähig und auch willig ist, die neuen Offenbarungen aus Gott mit Dank und Jubel aufzunehmen und darnach zu leben, damit sie richtig wirkend durch die Schöpfung wandelt.

Bei jeder Wende bot der Schöpfer den heranreifenden Menschengeistern neue, ihnen bis dahin noch unbekannte Offenbarungen, die zur Erweiterung des Wissens dienen sollten, damit ihr Geist durch weiteres Erkennen sich emporzuschwingen fähig werde in die lichten Höhen, welche sie einst unbewusst als Geistkeime verliessen.

Es sind jedoch immer nur wenige gewesen, die aus dem Göttlichen herabkommende Schilderungen dankbar aufzunehmen willig sich erwiesen und dadurch auch an Wert und Geisteskraft so viel gewinnen konnten, wie es für die Menschen nötig war.

Die Mehrzahl aller Menschen lehnte diese hohen Gottesgaben ab in ihrer sich andauernd steigernden Begrenzung geistigen Erfassens.

Die Zeiten solcher Weltenwenden hingen stets zusammen mit dem Zustande der jeweiligen Schöpfungsreifen. Die Schöpfungsreife war in der Entwickelung nach dem Heiligen Gottgesetze immer ganz genau erfüllt, aber die Menschen in der Schöpfung stellten sich in ihrer Geistesträgheit so oft den Entwickelungen hemmend in den Weg!

Während der in Weltepochen eingeteilten Aussaat des fortschreitenden Erkennens alles Gotteswirkens in der Schöpfung für die Menschen haben diese sich fast jedesmal verschlossen.

Da sich die Menschen selbst zum Ausgangspunkte alles Seins erhoben, wollten sie nicht glauben, dass etwas bestand, was sie mit Erdensinnen nicht erfassen konnten. Darauf allein beschränkten sie ihr Wissen, und etwas anderes wollten sie deshalb auch nicht gelten lassen, sie, die kleinsten Ausläufer der Schöpfung, die am entferntesten vom wahren Sein und dem wirklichen Leben ihre Gnadenzeit des Reifendürfens im fortschreitenden Erkennen frevlerisch vergeuden.

Und nun kommt eine neue, grosse Wende, die auch neues Wissen mit sich bringt! Von dieser Wende sprechen sie schon selbst, aber sie stellen sich dieselbe wieder nur als die Erfüllung eitler Menschenwünsche vor in einer selbstgedachten Art. Nicht etwa, dass sie Pflichten dabei hätten, nein, sie warten wieder nur darauf, dass ihnen von dem Licht Verbesserung der irdischen Bequemlichkeiten in den Schoss geworfen wird! So soll die Wende sein; denn weiter reicht ihr Denken nicht.

Das neue Wissenmüssen, das mit dieser Wende eng verbunden ist, um geistig aufsteigen zu können und damit auch endlich die Umgebung in den Stofflichkeiten umzuformen, interessiert sie nicht. Was bisher noch nicht war, lehnen sie in der Trägheit ihres Geistes einfach ab.

Wie weit entfernt zeigt sich der Menschengeist vom Aufstiegswollen, wenn er denkt, dass es für ihn ganz gleich ist, von Imanuel zu wissen oder nicht, da ja von ihm bisher noch nie gesprochen wurde. Und einen anderen Grund haben sie nicht dafür, sich der Offenbarung von und über ihn zu der jetzigen Weltenwende mit üblichem Starrsinn zu verschliessen, anstatt alles nur mit Freude und Dank aufzunehmen!

Ich aber sage Euch: Die Menschen werden nun von Gott zur Aufnahme gezwungen, da sie sonst geistig nicht mehr aufwärts steigen können, denn sie müssen davon wissen!

Es liegt im Wirken der Allweisheit, dass bei ganz bestimmten Schöpfungsreifen den Menschengeistern immer wieder neue Offenbarungen gegeben werden von dem Wirken Gottes.

So wurden auch auf diese Erde einst vor Urzeiten bereits Geschaffene gesendet, nachdem die Geistkeime in ihrer langsamen Entwickelung die dazu ausgewählten Tierkörper zu Menschenkörperformen schon herangebildet hatten, was Hand in Hand ging mit dem Geistigsichbewusstwerden im Erdenkörper. Das war unsagbar lange Zeitläufe vor der bekannten Eiszeit dieser Erde!

Da ich von Urgeschaffenen schon kündete, müssen auch Nachgeschaffene oder Geschaffene vorhanden sein, weil ich noch von Entwickelten geredet habe, zu denen erst die Erdenmenschheit zählt.

Diese Geschaffenen, von denen ich bisher noch nicht gesprochen habe, bevölkern Schöpfungsebenen zwischen den Urgeschaffenen der Urschöpfung und den Entwickelten der Nachschöpfung.

In die heranreifenden Stämme der sich aus den Geistkeimen Entwickelnden kam in den Anfangszeiten hier und da auch einmal ein Geschaffener zur Inkarnierung, um führend die Verbindungen zu geben zu der jeweils nächsten Stufe in dem notwendigen Aufwärtsstreben alles Geistigen. Das waren dort die grossen Wenden in der Anfangszeit.

Später erstanden die Propheten als Begnadete. So arbeitete die Alliebe von dem Lichte aus, um mit der Zeit der jeweiligen Schöpfungsreifen durch immer neue Offenbarungen den Menschengeistern helfend beizustehen, bis zuletzt aus Gott selbst Teile herabstiegen, damit der Menschheit auch Heilige Kunde werde über Göttliches und dessen Wirken, damit sie nicht im Stillstand einer Überreife des jeweils erreichten Punktes der Zersetzung anheim falle, wie es nach selbsttätigen Gesetzen in der Schöpfung werden müsste, da andauerndes Aufwärtsstreben Grundbedingung des Bestehenbleibens in der Schöpfung ist.

So kommt auch bei der jetzt wirkenden grossen Weltenwende unbedingte Notwendigkeit der Erweiterung des Wissens bis zum Sein Imanuels, in dem sich diese Wende nun erfüllt!

Entweder muss der Menschengeist sich bis zum Davonwissen aufwärts schwingen oder er bleibt stehen, was gleichbedeutend für ihn mit einsetzendem Zerfalle ist in Unverwendbarkeit durch tatenlose Überreife eines stillstehenden Menschengeistes, der die in ihm sich aufstauende Lichtkraft nicht mehr richtig zu verwenden weiss. So wird ihm das, was helfen kann und helfen würde, zum Verderben, wie jede Energie, welche falsch angewendet ist.

Darum müsst Ihr nun wissen von Imanuel; denn diese Zeit ist für Euch da!

Wer diese neuen Gottes-Offenbarungen noch weiterhin missachten will, darf auch nicht in der Schöpfung bleiben, sondern er wird ausgelöscht im Buch des Lebens. So will es Gott! Und sein Heiliger Wille erfüllt sich an den Menschen nun von dieser Stunde an mit allen sichtbar werdender Gewalt durch Kraft des Lichtes, welcher niemand widerstehen kann.

In schwerem Leid werden die Menschenseelen nun gelockert und bereitet zum Empfang des Wortes, das ich Ihnen aus Gott bringe! Und nur die dazu Willigen werden hervorgehen aus aller Trübsal zu dem neuen Sein.

Gott ist der Herr, er ganz allein, und wer ihn nicht in Demut anerkennen will, so, wie er wirklich ist, nicht wie Ihr ihn Euch denkt, der ist gerichtet!

Imanuel ist mit Gottvater ebenso untrennbar eng verbunden wie auch Jesus, und das muss Euch zum Wissen werden in der Zeit jetziger Weltenwende!

Vieltausend Zungen werden nun auf Erden hier gelöset, um Imanuel zu künden unter allen Völkern, wie er bereits verkündet wird durch Engelscharen in der ganzen Schöpfung; denn es ist Gottvaters Wille.

Ich durfte Euch das Bild entrollen von dem Weben in der Schöpfung, der Ihr angehört, damit Ihr sehend werdet und bewusst die Segnungen geniessen und für Euer Wohl verwenden könnt, die für Euch in der Schöpfung liegen! Damit sie in der Zukunft Euch nur aufwärtsfördernd helfen und nicht schmerzend strafen oder gar verwerfen müssen. Danket dem Herrn dafür, dass er in solcher Liebe Euerer gedenkt, dass ich Euch mit der Botschaft sagen durfte, was Euch hilft, und auch, was Euch gefährlich ist.

Nun seid Ihr dadurch sehend, Menschen, wissend, aber doppelt schuldig, wenn Ihr falsche Wege gehen wollt!

Ich zeigte Euch die Wege, die in Gottes Nähe führen. Nun gehet sie!

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