Die Wahrheit. Einfach und klar. Befreiend und lichtbringend. Aber auch streng und gerecht. Die ewige, unveränderliche Wahrheit.
Die Wahrheit kann in ihrer natürlichen Einfachheit von allen verstanden werden. Man kann sie überall finden, wenn man nur will: in den Gesetzen der Natur, der Physik, sogar im alltäglichen Leben. Die Wahrheit ist der Wegweiser zum geistigen Bewusstwerden, der Weg zum Wiederfinden verlorener Harmonie und zum Leben nach dem Willen Gottes, der vom Menschenwünschen unabhängig ist. Es handelt weise ein jeder, der sich bemüht, die Wahrheit zu erkennen und dementsprechend sein Leben zu gestalten.
Das Buch Im Lichte der Wahrheit ist eine reine Quelle der Erkenntnis für diejenigen, die ernsthaft die Wahrheit suchen. Das Lesen des Buches verlangt Wachsamkeit und das Durchempfinden des Geschriebenen durch den Geist, aber auch rücksichtsloses Prüfen. Sie erfahren mehr über dieses Buch im einleitenden Text zum Geleite.
Die deutsche Originalausgabe enthält in den Büchern Im Lichte der Wahrheit, Gralsbotschaft von Abdrushin und Nachklänge zur Gralsbotschaft insgesamt 201 Vorträge. Wenn Sie das Werk Im Lichte der Wahrheit in elektronischer Form herunterladen möchten, klicken Sie auf das Bild des Buches in der Inhaltsübersicht.
Die Vorträge der Nachklänge zur Gralsbotschaft sind eine Erweiterung der Gralsbotschaft. Um sie zu verstehen, muss man zuerst die Gralsbotschaft kennen. Es ist ein Ganzes, das in der gegebenen Reihenfolge aufgenommen werden muss, damit es zum echten Wissen werden kann.
Unter wahrer Keuschheit ist die Reinheit der Gedanken zu verstehen, aber in allen Dingen, bis hinab zu den beruflichen Gedanken. Keuschheit ist eine rein geistige Eigenschaft, keine körperliche. Auch in der Erfüllung des Geschlechtstriebes kann die Keuschheit voll bewahrt werden durch gegenseitige Reinheit der Gedanken.
Die Frau sollte und konnte nun in Wirklichkeit durch ihre wertvolleren geistigen Eigenschaften vollkommener sein als der Mann, wenn sie sich nur bemüht hätte, die ihr gegebenen Empfindungen mehr und mehr harmonisch abzuklären, wodurch sie eine Macht geworden wäre, die umwälzend und hochfördernd in der ganzen grobstofflichen Schöpfung wirken mußte. Leider aber hat gerade sie in erster Linie versagt, da sie sich zum Spielball der ihr zugeteilten starken Empfindungskräfte hingab, die sie dazu noch trübte und verunreinigte durch Gefühl und Fantasie.
Es sind nur wenige Menschen, welche sich bewußt zu machen suchen, was sie eigentlich wollen, wenn sie das Gebet „Vater – Unser“ sprechen. Noch weniger, die wirklich wissen, was der Sinn der Sätze ist, die sie dabei hersagen. Hersagen ist wohl die einzig richtige Bezeichnung für den Vorgang, den der Mensch in diesem Falle beten nennt.
Torheit ist es, von Schicksalsschlägen oder Prüfungen zu sprechen. Fortschritt ist jeder Kampf und jedes Leid. Den Menschen wird damit Gelegenheit geboten, Schatten früherer Verfehlungen zu löschen; denn kein Heller kann dem Einzelnen davon erlassen werden, weil der Kreislauf ewiger Gesetze auch darüber in dem Weltall unverrückbar ist, in denen sich der schöpferische Vaterwille offenbart, der uns damit vergibt und alles Dunkle löscht.
Der wirkliche Anfang des Seins eines Menschen ist immer gut, und bei vielen auch das Ende, mit Ausnahme derer, die durch sich selbst verloren gehen, indem sie zuerst von sich aus durch ihre Entschlüsse dem Übel die Hand reichten, das sie dann ganz ins Verderben zog.
Der ärgste Feind des Menschen rein irdisch ist die Bequemlichkeit. Bequemlichkeit aber im Glauben wird sein geistiger Tod!
Gebt Gott die Ehre der Vollkommenheit! Dann findet Ihr darin den Schlüssel zu den ungelösten Rätseln alles Seins. —